Das kleine Chaos

chaotische Geschichten

Träume von Bambus und Abenteuern 🐼

Es war einmal tief in den nebligen Bambuswäldern Chinas ein kleiner Panda namens Pongo. Pongo war noch ganz jung und flauschig, mit großen, neugierigen Augen und einer kleinen, dicken Nase. Er liebte es, mit seiner Mama durch den Wald zu toben und an den saftigen Bambussprossen zu knabbern.

Heute war ein besonders aufregender Tag. Pongo hatte gelernt, einen kleinen Hügel hinunterzurollen, ohne zu stolpern (na ja, fast!). Er hatte eine bunte Schmetterlingsraupe beobachtet und versucht, ihre langsamen, wackeligen Bewegungen nachzuahmen. Und er war sogar einem frechen Äffchen begegnet, das ihm eine leckere Beere angeboten hatte.

Aber jetzt war es Abend geworden. Die Sonne versteckte sich hinter den hohen Bergen und der Wald füllte sich mit weichen Schatten. Die Vögel sangen ihr Abendlied und die Grillen zirpten.

Pongo schmiegte sich an seine Mama. Sie war groß und warm und roch nach Bambus und Wald. „Mama“, flüsterte Pongo, „ich bin müde.“

„Das ist gut, mein Kleiner“, antwortete seine Mama sanft. „Es ist Zeit, die Augen zu schließen und zu träumen.

Sie kuschelten sich aneinander unter ein großes grünes Bambusblatt, das sie vor dem leichten Abendregen schützte. Mama Panda begann eine alte Geschichte zu erzählen. Es war die Geschichte eines mutigen Pandabären, der auf den höchsten Berg stieg, um die leckersten Bambussprossen zu finden.

Pongo hörte aufmerksam zu. Er stellte sich vor, wie er selbst auf den Berg kletterte, wie der Wind in seinem Fell spielte und wie er am Ende die besten Bambussprossen fand.

Die Geschichte wurde immer leiser und Pongos Augen wurden immer schwerer. Er gähnte ein kleines, süßes Panda-Gähnen.

„Schlaf gut, mein kleiner Pongo“, flüsterte seine Mama und leckte ihm sanft über den flauschigen Kopf. „Träum süß von Bambus und Abenteuern.“

Pongo schloss seine Augen und lächelte. Er spürte die Wärme seiner Mama und den süßen Duft des Waldes. Er träumte von grünen Bambuswäldern, von freundlichen Affen und von einem großen, leckeren Bambushalm, den er ganz allein essen durfte.

Und so schlief der kleine Pongo friedlich ein, geborgen und glücklich in den Armen seiner Mama, bis die Sonne wieder aufging und ein neuer, aufregender Tag begann.

Schlaf gut, mein kleiner Zuhörer. Träum süß und bis morgen!